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Konzert am Sonntag „Orgellabyrinth“
Johann Sebastian Bach – Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Dominik Susteck (*1977) – Orgellabyrinth (I)
-Spiegelkabinett
-Der Rufer
-Runner
Nicolaus Bruhns – Präludium in e (groß)
Johann Sebastian Bach – Largo a-moll BWV 529, 2
Dominik Susteck – Orgellabyrinth (II)
-Schwarzes Loch
-Unendlichkeit
Olivier Messiaen – „Transports de joie“ aus L‘ Ascension
(„Klänge der Freude“)
Dominik Susteck, Orgel
Orgellabyrinth
Das Werk „Orgellabyrinth“ wurde in der Marienkirche Duisburg beim Tanzprojekt „Zarathustras Schatten“ mit der Tänzerin Bettina Rusch 2023 aufgeführt.
Es wurde anlässlich des 50. Orgeljubiläums von der Sophienkirche Berlin mit der Unterstützung des Musikfonds e.V. in Auftrag gegeben und im Dezember 2020 vom Organisten Maximilian Schnaus uraufgeführt. Die 5 Sätze haben einen recht unterschiedlichen Charakter. Der erste Satz „Spiegelkabinett“ lebt von den beiden gegensätzlichen Manualen der Orgel, die wie Spiegel einander gegenübergestellt werden. Als weitere Ebene tritt das Pedal echoartig hervor. „Der Rufer“ nutzt das Register Trompete, das sich immer weiter in ein Rufintervall hineinsteigert. „Runner“ besteht aus Repetitionen, das „Schwarze Loch“ saugt mit liegenden Clustern jegliche Melodik und Harmonik auf. Im letzten Satz erklingt nicht nur die Orgel, sondern auch ein angestrichener Ton auf dem 3-gestrichenen cis: „in vino veritas“ als offenes Ende.
Vorschau Orgellabyrinth
